26.02.2017  | 
CVJM Oderbruch allgemein

Danken und Loben. Bitten und Flehn. Mitarbeiter Wochenende in Waldsierversdorf

„Danken und Loben. Bitten und Flehn.“ So lautete das Thema des diesjährigen Mitarbeiter Wochenendes in Waldsieversdorf. Vom 24.02.2017 bis zum 26.02.2017 versammelten sich circa 40 hauptamtliche sowie ehrenamtliche Mitarbeiter und Freunde des Vereins in den Gästehäusern und lebten Gemeinschaft. Dankend. Lobend. Bittend. Flehend.

Schon am Freitagabend war die Stimmung angeheitert, viel wurde gelacht. Monika Weiss und Jahrespraktikant David eröffneten den Abend mit einer lustigen Kennenlernenrunde. Ob Schlüsselspiele, in denen sich zwei Partner sich vorstellen und etwas zu ihren Schlüsseln sagen oder sich „wildfremde“ Familien zu „Mayer“, „Maier“, „Meier“ oder auch „Meyer“ treffen und sich im „Krebskampf“ gegeneinander beweisen; der Spaßfaktor war definitiv da.

In den Abenden – nach einen ruhigen und besinnlichen Abendabschluss – waren die Spielrunden eröffnet. Gemütlich auf den Couches zu sitzen, den Klang der musizierenden Mitarbeiter beim Klavier und Gitarre spielen zu hören oder aber am Tisch mit Snacks einige Gesellschaftsspiele wie „Sticheln“, „Rommé“, „Siedler von Catan“ zu spielen, ließen die Abende etwas Besonderes werden. Am Sonntagabend waren sogar verschiedene kreative Workshop-Angebote und das große Puzzeln für jeden offen.

Gemeinschaft prägt.
Ob Frühstück, Mittag, Abendbrot: Alle halfen dankend und lobend bei den Vorbereitungen sowie bittend und flehend bei den Nachbereitungen mit, um einen reibungslosen Ablauf zu begünstigen.

Am Samstagvormittag gingen alle Beteiligten näher auf das Thema ein. Robert Parr, Geistlicher Leiter des CVJM Oderbruch e.V. erklärte, die Wörter stammen aus dem Liedtext „aus der Stille angekommen“. In sich gekehrt, trafen die vom vergangenen Tag erstellten 4 Familien „Meyer“ zusammen und lasen gemeinsam Matthäus 5-7 (Bergpredigt) und gingen dann einzelne Fragen und Anmerkungen aus dem Liedtext durch, was ihnen auffiele und nachdenklich mache. Die Gedanken bei Gott, dem Herrn sowie mit ihm zu reden sind zentrale Dinge im Glauben. Im Vorfeld stellte sich die Frage, ob es Vorschriften fürs Beten gäbe und ob man falsch beten könne? Ein reichhaltiges Angebot bietet die Bibel. 4 Formen des Betens – in der Gemeinschaft Gottes – gab uns das Thema wieder „Danken und Loben. Bitten und Flehn.“. Die Antwort: Nein! Man kann nicht falsch beten.

Der Nachmittag war von sportlichen Aktivitäten geprägt. So konnte schon in der Mittagspause Volleyball gespielt werden. Robbin Manthey, Jahresfreiwilliger und ehrenamtlicher Mitarbeiter, stellte einige Spiele für Groß und Klein zusammen. Darunter war zum Beispiel „Hase und Igel“, Zombeyball und der Krebskampf. Jeder Teilnehmende hatte sehr viel Spaß.

Das Wochenende neigte sich schon fast dem Ende entgegen. Beim großen Abschlussgottesdienst musste jeder noch einmal tief in sein Innerstes, sein Herz, gehen. Mark Steiner, ließ verschiedene Mitarbeiter Wortgruppen wie „das Herz auf dem rechten Fleck haben“ oder „das Herz in die Hose rutschen“ erraten. Lustige aber auch tiefsinnige und greifbare Momente.
In seiner Predigt erklärte Robert Parr, die Jahreslosung 2017 sowie deren Hintergründe. „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26“

Aber was geschehe, wenn das Herz verletzt ist? Wenn es aus dem Takt gekommen ist? Die Antwort brachte uns ein wundervoller Song von Luxkollektiv "Spiel mir ein Lied". „Du hast gesagt, dass du mich hal-ten kannst. Du machst aus meiner Trauer einen Tanz. Stell dich zwischen mich und meine Angst. Spiel mir ein Lied und lass mein Herz wieder tanzen. Reanimiere den Rhythmus in mir. Lass mein Herz wieder tanzen. Entfache dein Feuer neu in mir." Manchmal müssen andere Worte sagen, sodass es funktioniert, sodass unser Herz funktioniert, sodass die (Mit-)Arbeit im CVJM funktioniert. Der Herr hilft uns – auch durch das Gebet – alle Zeit.

Mitarbeiter Wochenende 2017 – Waldsieversdorf
Danken und Loben. Bitten und Flehn.

Das Video zum Reinhören:

Zum Video den Text zum Download

Aktualisiert durch: Marcel Schröder