24.11.2017  | 
CVJM Oderbruch allgemein

Teenie Camp Nachtreffen „Game of Life“ – Continue

Das Spiel des Lebens ist sehr weitreichend. Dieses Thema begleitete 50 Jugendliche während ihrer Sommerfreizeit – dem Teenie Camp 2017 – „Game of Life“. Am Freitag, den 24.11.2017 trafen sich die Teenie Camper im CVJM-Jugendhaus Wriezen zum großen Wiedersehen.

Wiedersehen. Die Jugendlichen kamen die Treppen mit ihrem Übernachtungsgepäck herauf gelaufen, freuten sich auf die anderen Jugendlichen, die sie aus ihrem Schulalltag sonst nicht sehen und unterhielten sich sofort, als wäre die Freizeit nie zu Ende gegangen.

So starteten wir gemeinsam mit ein paar Songs sowie einer leckeren Lasagne und einem Salat im Saal des Hauses. Unter dem Motto „Fortsetzung folgt“ wollten wir das Thema des Camps wieder aufleben lassen.

Fortsetzen. In verschiedenen Serien liest man oft am Ende einer Folge den Untertitel „Fortsetzung folgt“. Die Jugendlichen setzten nach den Sommerferien ihren alltäglichen Lebensstil weiter und hatten nur noch wenige Erinnerungen aus der Sommerfreizeit. Mehr als drei Monate sind seit dem Camp vergangen; aus dem warmen Sommer wird ein kalter Winter; der Tag wird zur Nacht. Die Jugendlichen ließen sich überraschen und wussten nicht ganz, was ihnen an diesem Abend erwartet. Als Mitarbeiter-Team wollten wir die Flamme der Freizeit wieder aufleben lassen und Gottes Wort mit sämtlichen Erinnerungen zurückholen.

Erstaunt sahen alle auf die hellerleuchtete Leinwand, nachdem ein altbekannter Titel „Orange Sky“ eingespielt wurde, der zum Ende des Tages den Abendabschluss mit den Bildern des Tages einleitete. Der Saal verstummte und erste murmelten oder sangen mit. Erste Erinnerungen brachen bis in die Herzen der Jugendlichen durch. An der Leinwand sahen die Jugendlichen mit den Bildern der Woche einen gesamten Querschnitt aus den Erlebnissen der Freizeit. Kleine Gespräche fanden mit Kommentaren wie „Weißt du noch wie ich dort volle Kanne gegengerannt bin?“ oder „das war der tollste Tag, den ich erlebt hatte“ und großem Lachen statt.

Überraschungen. Unser Leben bietet vielerlei Überraschungen. Manchmal ergeben sich für Eltern kurzfristig neue Karrierechancen oder eine schlecht gedachte Klausur entpuppt sich völlig überraschend als sehr gute Note. Eventuell drückt der Lehrer bei Fehlverhalten ein Auge zu oder eine Feindschaft entwickelt sich zu einer tiefsinnigen Freundschaft.

Manchmal sind wir Menschen in unserem Alltag festgefahren oder wissen nicht mehr weiter. Dann wäre eine Überraschung sehr cool. Damaris Schröder hielt am Anfang ihrer kleinen Andacht ein großes Überraschungs-Ei hoch. Wenn wir dieses Ei auspacken, freuen wir uns auf die Schokolade. Wir wissen jedoch nicht, was sich in dem Ei für eine Überraschung befindet. Wird diese uns gefallen?

Unser Leben steckt voller Überraschungen und Fortsetzungen. Wie im Camp selbst starten wir ins Leben, wir suchen uns ein Team mit dem wir in unserem Leben gut auskommen; wir versuchen die vielen Herausforderungen zu meistern; benötigen ab und zu eine Pause und können neue Perspektiven in einzelnen „Neustarts“ einlegen. Gott hilft uns dabei und lädt dich ein.

Überraschend konnten die Jugendlichen das Ü-Ei für sich gewinnen, indem sich nur gegen andere „Schere-Stein-Papier“ spielten und der Verlierer sich hinter den Gewinner stellen musste, sodass es nur einen Gewinner gab. Bei mehreren Runden spielten 4 Gewinner gegeneinander bis Mitarbeiter Robbin Manthei das Ei gewann und die Schokolade verteilte. Gemeinsam kamen auch vielerlei Gelächter als alle miteinander „Personen-Memory“ spielten. Zwei bildeten ein Pärchen mit Geräuschen oder Gestiken, die gefunden werden mussten. Lustiger konnten die Spiele nicht werden als einzelne Lachflashs den Raum einnahmen.

Die kurze Nacht hatte mit den Spielen begonnen. Nun konnten die Jugendlichen ihre nächtliche Zeit nutzen und sämtliche Spiele zocken. Sie spielten die halbe Nacht Tischtennis, Billiard, Flasche drehen, Sticheln, Codenames uvm. Nach einer kurzen Nacht im Jugendhaus endete das Nachtreffen mit einem schönen und gemeinsamen Frühstück im Bistro. Am Ende halfen auch alle Beteiligte bei den Aufräumarbeiten mit.

Herzlichen Dank.

 

Aktualisiert durch: Marcel Schröder