24.02.2019  | 
CVJM Oderbruch allgemein

Auf der Suche nach Frieden - Mitarbeiter Wochenende 2019 in Waldsieversdorf

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Gemeinsam. Zusammen. Wachsen. Wir wollen gemeinsam wachsen – mit dem Mitarbeiter Wochenende vom 22. Februar bis 24. Februar in den CVJM-Gästehäusern in Waldsieversdorf. Wir waren wieder mal über 40 ehrenamtliche, hauptamtliche Mitarbeiter sowie Freunde der CVJM-Familie unter einem Dach.

GEMEINSAM erlebten wir ein buntes Programm für die Kleinen und Großen im Christlichen Verein Junger Menschen beim gemütlichen Abendessen sowie bei einer abendlichen Kennenlernenrunde. Auch wenn sich viele bereits kennen, gibt es immer Neuzugänge, die unseren Verein auf vielfältiger Art und Weise bereichern. Bereits mit dem ersten Spiel verbanden sich alle die Augen und tanzten als auch bewegten sich durch den Raum zur Musik. Laurina Affeld stoppte die Musik und dann stellten sich die Paare vor, in deren Augen sie blickten und beantworteten kleine, aber auch lustige Fragen.

„Ich bin rot“ – „Nein ich bin Grün!“

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Die Kinder freuten sich bereits jetzt schon als ihnen ein Briefumschlag mit verschiedenen Inhalten gegeben wurde. Alle trafen sich in den Gruppen, zu denen sie aufgerufen wurden. Es hieß nur noch „Blau!“, „Rot“… „Nein ich bin Grün!“ und lösten verschiedene Aufgaben.

Bei einer Aufgabe sollten alle ihren Zettel aus dem Umschlag holen und mit einander Tabu spielen. Die erste Runde war noch einfach als alle die Begriffe versuchten zu erklären. In der zweiten Runde war es nur noch pantomimisch möglich und in der letzten Runde durften nur Geräusche von sich wiedergegeben werden. Umso schöner war es, dass die jüngsten Kinder eine Katze vorgeben mussten, wie Paul Kuhne: „Miau!“

Eine actionreiche Flunder – Aus beim Zombieball

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ZUSAMMEN erhalten wir auf dem Mitarbeiter-Wochenende viel Input oder haben zusammen sehr viel Zeit, um zu reden, lachen oder actionreich miteinander unterwegs zu sein. Fast traditionell sind die gemeinsamen Nachmittage, in denen wir am See spazieren gehen oder gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen sitzen und verschiedene Brettspiele spielen. Ganz actionreich waren wir in der Turnhalle als Robbin Manthey rief „Feuer!“ und alle auf Gerüste kletterten oder „Flunder“ und Jung sowie Alt auf den Boden knallten, um ein Fisch nachzumachen. Selbst die Bälle flogen durch die Luft bei einer Runde „Zombieball“, bei der selbst der 16-jährige Jonas Möller mal eine Minute oder auch mal drei Minuten auf das Spielfeld durfte.

Die Erwachsenen und Jugendlichen bereiteten sich offenbar auch auf eine CVJM-Meisterschaft in Juggern vor. Sie rannen voller Elan als würde es kein Morgen mehr geben.

„Mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“

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WACHSEN. Die Abende sowie bei einem Gottesdienst sind wir im Glauben zu unserem Herrn und Gott gewachsen. Gemeinsam richteten wir unsere Blicke zur Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15) und diskutierten über das Wort „Frieden“, was es für uns bedeutet, welche Gefühle es in uns auslöst und was wir mit Frieden verbinden. Damaris Schröder erzählte, dass der Duden Frieden als harmonischen Zustand beschreibt. Währenddessen las Christina Parr an einem Abend eine kleine Geschichte vor, in dem die Natur aus dem winterlichen Schlaf in seiner einzigartigen Pracht sowie Ruhe zu neuem Glanz erstrahlt.

Unser Geistlicher Leiter, Robert Parr, legte ein paar alltägliche Gegenstände vor sich nieder: einen Hammer, eine Säge, einen Zollstock, eine Wasserwaage sowie eine Kabelklemme. Dazu noch viele Weitere. Er fragte: „Was haben diese Sachen alles gemeinsam?“ Es sind Werkzeuge. Werkzeuge sind da um sie zu gebrauchen, aber für was sind sie zu gebrauchen? Sie sind alle Teile um den Frieden zu wahren. Sie sind Werkzeuge des Friedens.

Er führte näher aus, dass eine Säge Dinge in Form bringt, währenddessen ein Hammer wie ein Herz der Wahrheit nachfolgt. Eine Wasserwaage bringt Sachen wieder richtig in Lot und eine Kabelklemme verbindet die beiden Enden miteinander. „Welches Werkzeug, welche Eigenschaft habt ihr inne?“

Gott segne euch auf all euren Wegen.

Das Friedensgebet von Franz von Assisi

Oh Herr, 
mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens. 
Dass ich Liebe übe, da wo man mich hasst; 
dass ich verzeihe, da wo man mich beleidigt; 
dass ich verbinde, da wo Streit ist; 
dass ich die Wahrheit sage, da wo Irrtum herrscht; 
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel ist; 
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; 
dass ich Dein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert; 
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Ach Herr, 
lass mich trachten: 
nicht, dass ich getröstet werde, sondern, dass ich tröste; 
nicht, dass ich verstanden werde, sondern, dass ich verstehe; 
nicht, dass ich geliebt werde, sondern, dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt; 
wer sich selbst vergisst, der findet; 
wer verzeiht, dem wird verziehen; 
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

Aktualisiert durch: Marcel Schröder