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Seit 10 Jahren stärkt "Das Nest" das Oderbruch

Am Freitag, den 18. November 2022 lud die CVJM-Familienarbeit „Das Nest“ des CVJM Oderbruch e. V. zu einem Empfang zum 10-jährigen Jubiläum in die Berliner Straße 6 in Seelow ein. Mit Herzlichkeit und Wärme empfingen die Mitarbeitenden der CVJM-Familienarbeit Gäste aus Verwaltung, Kooperationspartnern und Familien in das warme Wohnzimmer des Nests. Gesamtleiter des CVJM Oderbruch e.V. Ingo Schaper erzählte, dass er bereits vor seiner Tätigkeit im CVJM von der Idee hörte, sich aber nun ins gemachte „Nest“ setzte und die Arbeit wertvoll für die Region sei. Bei dem Empfang sind gute Gespräche geführt worden und auf die Historie des Nests und seiner Arbeit konnte zurückgeschaut werden.

 

Vision: Wenn es Müttern und Vätern gut geht, gehe es den Kindern gut

 

Dorothee „Dolly“ von der Marwitz initiierte vor 10 Jahren das Projekt des „Nests“ und begrüßte die Anwesenden, die das Nest als ein großes Netzwerk prägen und letztendlich eine Familie sind. Sie erinnerte an die Anfänge des Projektes: „Wir saßen in Mitten des Raumes in dem Gebäude und sahen ein großes Loch in der Wand.“ Die ursprüngliche Idee des Nests war eine Elternschule, doch schnell merkte Dolly, dass der Name nicht passt. Die seit Beginn an wichtigste und prägendste Vision ist es: Mütter und Väter, Familien soll es gut gehen, damit es auch ihren Kindern gut geht. „Mütter und Väter sollen ihre kleinen Sorgen und Nöte loswerden können. Sie sollen nicht alleine sein. Ihnen soll es jederzeit möglich sein, sich austauschen zu können“, so Dolly von der Marwitz.  Das Projekt war nur möglich gewesen, dank der großen Unterstützung des Vorstandes des CVJM Oderbruch mit Andreas Winter, welcher auch tatkräftig mit Mobiliar unterstützte, aber auch der Rotary Club Frankfurt Oder und die Hardenberg-Stiftung. Monika Kexel prägte die ersten siebeneinhalb Jahre der inhaltlichen Arbeit des Nests.

 

„Familien begegnen uns in einem gemütlichen Wohnzimmer“

„Nach einem halben Jahr besuchte uns im Nest 2013 Frau Kronke vom Jugendamt und begegnete uns mit dem Thema „Frühe Hilfen“. Sie hatte den Auftrag in der Region Seelow das Thema zu installieren. Das war aber hinfällig, weil das Nest als Vorreiter sich darin engagierte. Wir hatten scheinbar den richtigen Riecher“, so Dolly.

Bereichsleiterin der CVJM-Familienarbeit, Jenny Sonnwald, stellte im Fokus des Nests, dass es wichtig sei, dass jede Familie einen Platz findet, sich wohlfühlen zu können. „Wir sind keine sterile Einrichtung. Familien begegnen uns in einem gemütlichen Wohnzimmer.“ Mit den Familien sitzen die Mitarbeitenden auf Couches, Sesseln oder auf Teppiche und tauschen sich miteinander aus. Damit habe der CVJM in der Region Seelow ebenfalls eine Lücke geschlossen. „Innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit kommen junge Erwachsene als Familien zu uns, ihre wachsenden Kinder können ins Jugendhaus gehen und kommen als Jugendliche heraus und werden erwachsen. Sie werden stets begleitet“, so Jenny Sonnwald.

 

Starke Familien stärken die Gesellschaft

Stellvertretender Landrat, Friedemann Hanke dankt dem CVJM Oderbruch für 10 Jahre „Das Nest“. Für den Landkreis Märkisch-Oderland sei das Projekt konzeptionell eine Arche, in der sich ausprobiert wird, was funktioniert und was weniger funktioniert. Daraus sind in Märkisch-Oderland weitere Einrichtungen unter anderem in Wriezen, Bad Freienwalde und anderen Ortschaften entstanden.

„Wir benötigen starke Familien im Landkreis, die wissen, dass sie nicht alleine sind. Mit dem Nest werden Eltern befähigt ohne dass es staatliche Einrichtungen benötige“, so Friedemann Hanke. Er führt an, dass die Arbeit des Nests essentiell wichtig sei: „Ich brauche starke Familien, die unsere Gesellschaft stärken.“ Der Dank gilt Dorothee von der Marwitz, Monika Kexel und dem CVJM Oderbruch.

 

 

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